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Anhaltend solide Entwicklung
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Die Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) berichtet über das erwartete Ergebnis ihres Konzerns für das Geschäftsjahr 2009: "Vor einem weiterhin unfreundlichen Marktumfeld zeigt die RZB auch 2009 eine solide Entwicklung. Ein starkes operatives Ergebnis schafft die Voraussetzung dafür, dass die RZB weiterhin die negativen Krisenfolgen vollständig aus eigener Kraft absorbieren kann", sagt RZB-Generaldirektor Walter Rothensteiner.Trotz eines durchgängig schlechten makroökonomischen Umfelds liegt das erwartete Betriebsergebnis bei rund 2.400 Mio. Euro (2008: 2.789 Mio. Euro). Der Gewinn vor Steuern (Jahresüberschuss vor Steuern) liegt bei rund 600 Mio. Euro und damit ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres von 597 Mio. Euro.
Eigenkapital und Liquidität gestärkt
„Aufgrund des veränderten Umfeldes – international und auch auf unserem Heimmarkt in Österreich und CEE – hat die RZB sich einerseits mit Liquidität eingedeckt und andererseits den Kapitalpolster deutlich vergrößert“, so Rothensteiner.
Im veränderten Marktumfeld werden höhere Eigenkapitalquoten erwartet, um für mögliche Schocks noch besser gerüstet zu sein. So haben die Kernaktionäre der RZB in einem ersten Schritt noch Ende 2008 die RZB mit 750 Mio. Euro Partizipationskapital ausgestattet. In einem zweiten Schritt zeichnete die Republik Österreich im Frühling 1,75 Mrd. Euro Partizipationskapital. Schließlich haben im Juni die Kernaktionäre der RZB 500 Mio. Euro ihres im Dezember 2008 gezeichneten Partizipationskapitals am Markt platziert, um eine entsprechende EU-Vorschrift zu erfüllen.
Für das Jahresende 2009 erwartet die RZB rund 12,1 Mrd. Euro anrechenbare Eigenmittel. Das entspricht gegenüber 2008 einem Plus von 12 Prozent und ist v.a. auf das emittierte Partizipationskapital zurückzuführen. Mit einer Überdeckungsquote von voraussichtlich rund 50 Prozent verfügt die RZB über einen gut gefüllten Kapitalpolster. Das Kernkapital wird bei 8,8 Milliarden Euro erwartet (plus 16 Prozent gegenüber 2008). Die Eigenmittelquote wird voraussichtlich rund 12,0 Prozent und die Kernkapitalquoten rund 10,5 Prozent (auf das Kreditrisiko) bzw. rund 8,5 Prozent (inklusive Markt- und operationellen Risken) betragen.
Bilanzsumme leicht rückgängig
Die voraussichtliche Bilanzsumme wird mit rund 150 Mrd. Euro circa 4 Prozent unter dem Wert des Vorjahres liegen. Der leichte Rückgang ist auf Maßnahmen zur Reduktion des Kreditportfolios – vor allem in Zentral- und Osteuropa – und Währungsabwertungen zurückzuführen. Zuwächse gab es hingegen bei Forderungen an Finanzinstitutionen, wobei es sich hierbei zum Großteil um staatlich garantierte Anleihen handelt.
Die Cost/Income Ratio wird voraussichtlich knapp mehr als 54 Prozent betragen. Zurückzuführen ist das auf das gewohnt kostenbewusste Wirtschaften der RZB. Leicht rückläufig ist die Anzahl der Bankstellen mit rund 3.150 (2008: 3.251) sowie die durchschnittliche Mitarbeiterzahl mit rund 63.500 (2008: 64.630). Zum Bilanzstichtag geht die Mitarbeiterzahl allerdings um circa 10 Prozent auf rund 60.000 zurück. Der Rückgang der Mitarbeiter war vor allem in der Ukraine, Russland und Ungarn zu verzeichnen.
Österreich und CEE bleiben zentraler Geschäftsschwerpunkt
Klarer Geschäftsschwerpunkt der RZB bleibt neben Österreich weiterhin Zentral- und Osteuropa (CEE). In Österreich hat die RZB zentrale Bedeutung für den Markt. Sie ist eine führende Kommerzkundenbank und Spitzeninstitut der Raiffeisen Bankengruppe, der stärksten Bankengruppe des Landes. Das Geschäft mit Firmenkunden ist die tragende Säule des Österreichgeschäfts der RZB. Es hat sich auch 2009 gut entwickelt.
In CEE war die RZB nicht nur Pionier in der Erschließung und Modernisierung der Bankenmärkte, sondern ist auch die zweitgrößte Bank der Region. Der CEE-Fokus basiert auf einem nachhaltigen Bekenntnis zur Region, das auch durch kurzfristige Rückschläge nicht zu erschüttern ist.
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Die Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) berichtet über das erwartete Ergebnis ihres Konzerns für das Geschäftsjahr 2009: "Vor einem weiterhin unfreundlichen Marktumfeld zeigt die RZB auch 2009 eine solide Entwicklung. Ein starkes operatives Ergebnis schafft die Voraussetzung dafür, dass die RZB weiterhin die negativen Krisenfolgen vollständig aus eigener Kraft absorbieren kann", sagt RZB-Generaldirektor Walter Rothensteiner.