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RZB begrüßt Regierungsmaßnahmen
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Die österreichische Bundesregierung hat ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Finanzmarktsstabilität beschlossen. Es soll das solide heimische Bankensystem nachhaltig vor den Auswirkungen der globalen Finanzkrise schützen und das Vertrauen in den österreichischen Kapitalmarkt stärken. Die Maßnahmen sollen den besseren Zugang zu Liquidität sicherstellen. Sie soll durch eine Garantie der Republik Österreich auf Wertpapieremissionen heimischer Kreditinstitute gesichert werden. Darüber hinaus sind Maßnahmen zur Eigenkapital-Stärkung geplant. Das österreichische Maßnahmenbündel ist dadurch mit jenem vergleichbar, das die britische Regierung letzte Woche präsentiert hat.Die Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) begrüßt die von der Bundesregierung geplanten Maßnahmen. "Sie verhindern die Schlechterstellung der österreichischen Banken im globalen Wettbewerb und stärken gleichzeitig das Vertrauen der Kunden in die Stabilität des Bankenmarkts sowie das Vertrauen der Banken untereinander", sagt RZB-Generaldirektor Walter Rothensteiner. Er lobt gleichzeitig den Einsatz der Teams im zuständigen Bundesministerium für Finanzen.
"Die RZB wird die angebotenen Maßnahmen prüfen und die für sie sinnvollen bestmöglich im Interesse von Kunden, Aktionären und Mitarbeitern nutzen. Das Paket kann die RZB dabei unterstützen, ihrer ureigensten Aufgabe noch besser nachzukommen: nämlich ihren Kunden effizient und wirksam Mittel bereitzustellen."
"Zwei-Klassen-Gesellschaft" verhindert
Die RZB ist ohne Inanspruchnahme staatlicher Garantieleistungen und Kapitalinjektionen in der Lage, ihre Kapitalziele für 2008 zu erreichen; dennoch ist es auch der RZB ein Anliegen, dass es im europäischen Finanzsektor nicht zu einer "Zwei-Klassen-Gesellschaft" kommt – einer ersten Klasse der "staatsgarantierten" Institute und einer zweiten Klasse solcher Banken, die nicht über den Rückhalt des Staates verfügen.
"Banken wurde zuletzt unabhängig von ihrem Zugang zu Liquidität und Kapital, nur auf Grund von Gerüchten und Mutmaßungen, das Vertrauen entzogen. Daher war es an der Zeit, durch dieses Regierungspaket ein klares Bekenntnis zu einem Sektor abzugeben, ohne den die Volkswirtschaft zum Erliegen kommen würde", erklärt Rothensteiner. "Österreichische Banken bieten ihren Kunden im europäischen Vergleich herausragend guten und kostengünstigen Service. Und durch ihre Vorreiterrolle in der wirtschaftlichen Erschließung Zentral- und Osteuropas haben die heimischen Banken einen wesentlichen Anteil daran, dass die österreichische Wirtschaft im internationalen Wettbewerb heute außerordentlich gut abschneidet."
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Die österreichische Bundesregierung hat ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Finanzmarktsstabilität beschlossen. Es soll das solide heimische Bankensystem nachhaltig vor den Auswirkungen der globalen Finanzkrise schützen und das Vertrauen in den österreichischen Kapitalmarkt stärken. Die Maßnahmen sollen den besseren Zugang zu Liquidität sicherstellen. Sie soll durch eine Garantie der Republik Österreich auf Wertpapieremissionen heimischer Kreditinstitute gesichert werden. Darüber hinaus sind Maßnahmen zur Eigenkapital-Stärkung geplant. Das österreichische Maßnahmenbündel ist dadurch mit jenem vergleichbar, das die britische Regierung letzte Woche präsentiert hat.