Philosophie

Friedrich Wilhelm Raiffeisen - Eine Idee wird zum Erfolg

Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818-1888) stellte sich die Aufgabe, die große wirtschaftliche Not der Bevölkerung Deutschlands zu lindern. 1862 schuf er einen Darlehenskassen-Verein und legte den Grundstein für die heute weltumspannende Organisation der Raiffeisengenossenschaften. Die Idee ist zeitlos. In ihrer 130-jährigen Geschichte vertrauten Österreichs Raiffeisengenossenschaften auf bewährte Grundsätze, die bis heute, auch bei sich rasch ändernden wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen, unverändert bleiben.
 

Das Wesen der Genossenschafts-
idee

  1. Selbsthilfe: Bereitschaft zur gegenseitigen Hilfe
  2. Selbstverwaltung: Im Rahmen der demokratischen Grundsätze entscheiden die Mitglieder selbst über ihre Genossenschaft.
  3. Solidarische Wirtschaftsgesinnung: Mit einem gemeinsamen wirtschaftlichen Ziel auf Basis des Einstehens füreinander.
  4. Nachhaltigkeit genossenschaftlichen Erfolgs: Das gemeinsame Ziel ist eine dauerhafte wirtschaftliche Verbesserung.
  5. Subsidiarität: Die Kraft der Genossenschaft wird nur dort eingesetzt, wo die Kraft des einzelnen nicht ausreicht und er daher Hilfe benötigt.
  6. Identitätsprinzip: Mitglieder der Genossenschaft sind gleichzeitig Kunden.

 

Das Giebelkreuz, Symbol für Sicherheit
 

Bild: Das Giebelkreuz

Das Giebelkreuz wurde noch zu Lebzeiten Friedrich Wilhelm Raiffeisens als Markenzeichen gewählt. Die Hausbewohner brachten früher am Dach zum Schutz vor Gefahren Giebelkreuze an. Die Raiffeisen-Organisation hat dieses Schutzzeichen zu ihrem Symbol gewählt, weil sich ihre Mitglieder durch den Zusammenschluss in der Genossenschaft ebenfalls vor wirtschaftlichen Gefahren schützen.