Die RZB im Überblick

Bild RZB Hauptgebäude


Die 1927 gegründete Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) ist das Spitzen- und Zentralinstitut der Raiffeisen Bankengruppe Österreich (RBG), Konzernspitze der RZB-Gruppe, einschließlich der Raiffeisen Bank International AG (RBI) sowie Serviceeinheit für den Raiffeisen-Sektor in Österreich. Für die RBG übernimmt sie weiters zentrale Serviceaufgaben. Als Organisator von Synergien und gemeinsamen Lösungen ist sie die Drehscheibe zwischen der RBG und der RBI mit derem Netzwerk in Zentral und Osteuropa (CEE).

Der Vorstand setzt sich aus Generaldirektor Walter Rothensteiner, Sektorvorstand Michael Höllerer und Risikovorstand Johannes Schuster zusammen.

Als Muttergesellschaft der börsenotierten RBI und Konzernspitze der RZB-Gruppe besitzt sie eines der größten internationalen Bankennetzwerke in CEE. 14 Märkte der Region werden durch Tochterbanken, Leasingfirmen und eine Reihe anderer Finanzdienstleistungsunternehmen abgedeckt. Weltweit betreuen rund 51.000 Mitarbeiter circa 14,2 Millionen Kunden in knapp 2.600 Geschäftsstellen.

RBI – Bedeutendste Beteiligung der RZB-Gruppe

Die RBI ist mit einer Bilanzsumme von € 114,4 Milliarden zum 31. Dezember 2015 die drittgrößte Bank und eine der führenden Kommerz- und Investmentbanken des Landes. Sie entstand 2010 aus der Fusion der Hauptgeschäftsfelder der RZB mit der Raiffeisen International Bank-Holding AG. Die RBI betrachtet Österreich, wo sie als eine führende Kommerz- und Investmentbank tätig ist, und CEE als ihren Heimmarkt. Ihr breites Vertriebsnetz in CEE und die umfassende Produktpalette machen sie zu einer der führenden Universalbanken der Region.

Fusion zwischen RZB und RBI grundsätzlich beschlossen

Im Oktober 2016 haben die Vorstände und die Aufsichtsräte von RZB und RBI grundsätzlich die Verschmelzung der RZB in die RBI beschlossen. Am 23. bzw. 24. Jänner 2017 stimmten die Aktionäre der beiden Institute in außerordentlichen Hauptversammlungen dem Vorschlag zu. Das fusionierte Unternehmen wird wie bisher börsenotiert sein. Die Transaktion umfasst die Funktionen der RZB als Spitzeninstitut der Raiffeisen Bankengruppe Österreich sowie die Beteiligungen der RZB mit Ausnahme des bereits angekündigten Teilverkaufs der UNIQA-Beteiligung. Der Anteil des derzeitigen RBI-Streubesitzes wird nach Durchführung der Transaktion 34,9 Prozent (bisher 39,2 Prozent, jeweils bezogen auf die im Umlauf befindlichen Aktien, d.h. ohne eigene Aktien) betragen.

Mehr Informationen zur geplanten Fusion finden Sie hier.

Eine der größten Bankengruppen in CEE

Die RZB hat sich schon zu einer Zeit in CEE engagiert, als die politischen Umbrüche in der Region und der Fall des „Eisernen Vorhangs” noch lange nicht absehbar waren: Schon 1986 gründete sie ihre erste Tochterbank in Ungarn. Damit verfügt die RZB über mehr als 25 Jahre Erfahrung im Bankgeschäft in CEE. In der RBI hat sie ihr Bankennetzwerk – eines der größten der Region – gebündelt. 14 Märkte werden durch Tochterbanken, Leasingfirmen und eine Reihe anderer Finanzdienstleistungsunternehmen abgedeckt.

Corporate Responsibility

Die RZB übernimmt als Unterzeichnerin des UN Global Compact Verantwortung für Menschen, Gesellschaft und Umwelt. Sie berichtet über ihre Nachhaltigkeitsmanagement-Aktivitäten in einem eigenen Bericht und orientiert sich dabei an den international anerkannten Standards der Global Reporting Initiative.